biosustain baut Brücken zwischen Süd
und Nord
Unternehmerische Chancen durch nachhaltigen Handel
Nachhaltiger
Handel fördert bei Unternehmern das Bewusstsein für sozial
und umweltgerechtes Handeln, das sich auch in positiven Bilanzen wiederspiegelt.
Noch in den 70er Jahren waren etliche der Organisationen, die heute
uneinge-
schränkt und glaubwürdig eine ökologisch orientierte
Landnutzung vertreten,
der Überzeugung, daß durch die Einführung
und die Verbreitung des
sogenannten "technologischen Paketes"
(d.h. massiver Einsatz von
synthetischen Düngern und Pestiziden)
eine dauerhafte Ertragssteigerung und
damit Einkommensverbesserungen
auch bei Kleinbauern zu erreichen sei.
Mit Beginn der 80er Jahre setzte
sich allmählich die Erkenntnis durch, daß diese Verfahren
alleine, insbesondere die ausschließlich technologische Herangehensweise,
keine dauerhafte Verbesserung
der Lebensbedingungen der ländlichen
Bevölkerung bewirken. Dies nicht nur wegen
der negativen
ökologischen
Konsequenzen, sondern auch, weil sie unter den gegebenen Rahmenbedingungen
für die kleinbäuerlichen Betriebe nicht wirtschaftlich waren.
Die ökologische Landnutzung hat seit dieser Zeit in dem Maße
an Bedeutung
gewonnen, als Methoden und Verfahren entwickelt wurden,
die für den
Kleinbauern
eine ökonomisch tragfähige Alternative
zu den konventionellen Anbauverfahren darstellen.
In den reichen Industrieländern ist in den letzten
50 Jahren der
Wohlstand um
das Siebenfache gewachsen. Dennoch leiden in
den Entwicklungsländern
noch immer
mehr als 800 Millionen Menschen an
Hunger und Unterernährung
und etwa 1,3
Milliarden Menschen leben in Armut.
Der überwiegende
Teil lebt in ländlichen
Gebieten.
Strategien zur Überwindung von Massenarmut berücksichtigen
daher vor allem
die ländliche Entwicklung und Wertschöpfung
aus der Landwirtschaft.
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